0
Dein Warenkorb ist zur Zeit leer.

Schärfentiefe

Freistellen (geringe Schärfentiefe)

Freistellen bedeutet, ein Motiv gezielt durch Schärfe vom unscharfen Hintergrund abzusetzen, um es visuell hervorzuheben. Dies gelingt durch eine geringe Schärfentiefe, die vor allem mit weit geöffneter Blende (z. B. f/1.8) und längerer Brennweite erreicht wird. Das Hauptmotiv erscheint gestochen scharf, während der Hintergrund weich und verschwommen ist – ein Effekt, der besonders in der Porträtfotografie sehr beliebt ist. Neben der technischen Umsetzung spielt auch die Distanz zwischen Motiv, Hintergrund und Kamera eine wichtige Rolle: Je größer der Abstand zwischen Motiv […]

Beitrag lesen

Focus Stacking

Focus Stacking ist eine Technik, bei der mehrere Bilder desselben Motivs mit unterschiedlichen Fokusebenen aufgenommen und anschließend zu einem einzigen Bild mit durchgehender Schärfe zusammengesetzt werden. Diese Methode wird vor allem in der Makro– und Produktfotografie eingesetzt, wo die Schärfentiefe bei Nahaufnahmen sehr gering ist. Die Aufnahmen lassen sich mithilfe spezieller Software (z. B. Helicon Focus oder Adobe Photoshop) zusammenrechnen. Das Ergebnis ist ein Bild mit außergewöhnlicher Detailtiefe – von Vorder- bis Hintergrund gestochen scharf.

Beitrag lesen

Blende

Die Blende beschreibt eine verstellbare Öffnung im Objektiv, durch die das Licht auf den Kamerasensor fällt. Sie wird in sogenannten Blendenzahlen (f-Werten) angegeben, z. B. f/1.8 oder f/16. Kleine Blendenzahlen bedeuten eine große Öffnung, wodurch mehr Licht eingefangen und die Schärfentiefe reduziert wird. Große Blendenzahlen (z. B. f/16 oder f/22) hingegen verringern die Lichtmenge und erhöhen die Schärfentiefe, sodass sowohl Vorder- als auch Hintergrund scharf dargestellt werden. Die richtige Wahl der Blende beeinflusst maßgeblich den Bildlook, insbesondere bei Porträts, Landschafts- […]

Beitrag lesen