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Kamera

Pufferspeicher

Der Pufferspeicher ist ein interner, temporärer Speicher in der Kamera, der Bilddaten zwischenspeichert, bevor sie auf die Speicherkarte geschrieben werden. Besonders bei Serienaufnahmen (Burst-Modus) spielt der Pufferspeicher eine große Rolle – je größer er ist, desto mehr Bilder lassen sich in schneller Folge aufnehmen, ohne dass die Kamera „langsamer wird“ oder blockiert. Profikameras verfügen oft über besonders große Pufferspeicher, um auch bei schnellen Sport– oder Actionshootings reibungslos arbeiten zu können.

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Fokusfalle (Focus Trap)

Die Fokusfalle ist eine clevere Funktion, bei der die Kamera nur dann auslöst, wenn ein Motiv in den voreingestellten Schärfebereich „hineinläuft“. Ideal für Situationen mit vorhersehbarer Bewegung – z. B. Tiere auf einem Pfad, Menschen an einer Tür oder Sportler an einem festen Punkt. Fokusfallen funktionieren meist im manuellen Fokusmodus in Kombination mit Auslöse-Priorität. Sie sind besonders in der Wildlife-, Makro– oder Street Photography nützlich, wenn das Timing entscheidend ist.

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Fokus Priorität vs. Auslöse Priorität

Viele Kameras bieten die Wahl zwischen Fokus-Priorität (das Bild wird nur ausgelöst, wenn scharfgestellt wurde) und Auslöse-Priorität (die Kamera löst auch ohne exakte Fokussierung aus). Fokus-Priorität ist ideal für statische Motive, z. B. Landschaften oder Porträts, bei denen Schärfe essenziell ist. Auslöse-Priorität eignet sich bei dynamischen Szenen, z. B. Sport oder Wildlife, bei denen der perfekte Moment wichtiger ist als absolute Schärfe. Die Wahl zwischen beiden Modi beeinflusst direkt die Trefferquote bei Serienaufnahmen.

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Serienbildmodus (Burst-Modus)

Der Serienbildmodus erlaubt es, in kurzer Zeit mehrere Fotos hintereinander aufzunehmen – ideal für sich schnell bewegende Motive wie in der Sport-, Tier- oder Eventfotografie. Je nach Kamera sind Serienraten von 5 bis über 30 Bilder pro Sekunde möglich. Der Burst-Modus erhöht die Chance, den perfekten Moment zu erwischen – z. B. einen Sprung, Gesichtsausdruck oder Bewegungsablauf. In Kombination mit Augen-AF oder Nachführ-Autofokus ist er ein mächtiges Werkzeug für actionreiche Szenen. Wichtig: Eine schnelle Speicherkarte und ein großer Pufferspeicher sind hilfreich, um Serienaufnahmen ohne Unterbrechung durchzuführen.

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Belichtungsmessmethode

Die Belichtungsmessmethode bestimmt, wie die Kamera das Licht im Motiv misst, um die passende Belichtung zu berechnen. Gängige Methoden sind: Die Wahl der Messmethode beeinflusst die Belichtung maßgeblich – je nach Lichtsituation und Motiv sollte sie bewusst gewählt werden.

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Gitterlinien (Gridlines)

Gitterlinien sind ein visuelles Hilfsmittel auf dem Kameradisplay oder im Sucher, das Fotograf*Innen bei der Bildkomposition unterstützt. Sie zeigen horizontale und vertikale Linien – oft im Drittelraster (Rule of Thirds) –, um Motive harmonisch zu platzieren, Horizonte gerade auszurichten und störende Schieflagen zu vermeiden. Gitterlinien helfen auch beim Ausrichten von Architektur oder bei der Anwendung von Kompositionsregeln. Sie erscheinen nur zur Orientierung und sind nicht im fertigen Foto sichtbar – ein einfaches, aber wirkungsvolles Werkzeug für präzise Gestaltung.

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