Landschaftsfotografie bezeichnet das Fotografieren natürlicher Szenen wie Wälder, Berge, Seen, Meere oder auch offene Landschaften. Ziel ist es, die Schönheit, Atmosphäre und Stimmung der Natur eindrucksvoll festzuhalten und dem Betrachter das Gefühl zu vermitteln, selbst vor Ort zu sein. Wichtige gestalterische Aspekte in der Landschaftsfotografie sind die bewusste Auswahl des Bildausschnitts, eine ausgewogene Komposition und die gezielte Nutzung von Lichtstimmungen, wie sie etwa während der Goldenen oder Blauen Stunde herrschen. Typischerweise verwenden Landschaftsfotografen Weitwinkelobjektive, um einen großen Bildausschnitt und räumliche Tiefe zu erfassen. Stative sind unverzichtbar, insbesondere bei Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten oder schwachem Licht, um Verwacklungen zu vermeiden. Filter wie ND– oder Polfilter helfen dabei, Kontraste zu optimieren oder besondere Effekte wie weiches Wasser oder dramatische Wolkenformationen zu erzielen. Landschaftsfotografie erfordert Geduld, Planung und Liebe zur Natur, belohnt Fotografen aber mit Bildern, die Betrachter in beeindruckende Naturszenarien eintauchen lassen.
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