Sony SEL-18135
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So sehr ich es auch liebe mit Festbrennweiten zu fotografieren, manchmal fühle ich mich mit einem Zoom-Objektiv (wie dem Sony SEL-18135) doch irgendwie besser ausgerüstet.

Das ist mir besonders in den letzten Monaten, bzw. während des Reisens aufgefallen. Wenn ich z.B. eine neue Stadt besuche und noch nicht weiß, was mich dort erwartet, dann schraube ich lieber das 18-135mm auf meine Sony Alpha 6300*.

Ohne den variablen Brennweitenbereich des Reisezooms wäre mir so manches Foto sicher nicht möglich gewesen.

Tatsächlich habe ich mir das Objektiv damals auch in erster Linie als Immerdrauf fürs Reisen gekauft. Und bisher habe ich diese Investition auch nicht bereut. Aber ich möchte noch gar nicht zu viel vorgreifen 😉

In diesem Beitrag erzähle ich Dir von meiner Langzeiterfahrung mit dem Sony SEL-18135.

Technische Daten des Sony SEL-18135

AnschlussSony E-Mount
FormatAPS-C
Brennweite18-135mm (27-202,5 KB-äquivalent)
Linsengruppen & Elemente12 – 16
Sichtwinkel (APS-C)76° – 12°
Maximale Blende (f)3,5 – 5,6
Minimale Blende (f)22 – 36
Blendenlamellen7
Mindestfokussierabstand0,45m
Max. Vergrößerung (x)0.29
Filterdurchmesser55mm
BildstabilisierungJa, Optical SteadyShot
Maße (T x L)67,2 x 88mm
Gewicht325g

Sony SEL-18135 Beispielbilder

Bevor ich zum eigentlichen Testbeitrag komme, erst mal das, meiner Meinung nach, Wichtigste: So sehen die Fotos aus, die ich mit dem Sony SEL 18-135mm an meiner Sony Alpha 6300* gemacht habe.

Vorab noch ein Hinweis: Noch ein kurzer Hinweis, bevor ich zu den Bildern komme: Ich fotografiere mit der Sony Alpha 6300 in RAW und bearbeite die Fotos anschließend in Lightroom. Dort schärfe ich die Bilder nach, spiele etwas an den Reglern um ggfs. vorhandenes Rauschen (z.B. bei ISO 6.400) zu minimieren und lege einen Farbfilter über die Bilder. Die Fotos, die Du hier siehst sind also nicht „out of cam“, aber so wie ich sie eben selbst weiter nutze.

Sony SEL 18-135mm: Das E-Mount Allround- / Reisezoom im Test

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Sony 18-135mm F3.5-5.6 OSS

  • e-Mount APS-C geeignet für Sony a6000, a6400, a6600 usw.
  • Filter-Anschluss: 55mm
  • Brennweite: 18-135mm (KB: 27-202,5mm)
  • Max Blendenöffnung (f): 3,5-5,6
  • Abmessungen: 67,2 x 88 mm
  • Gewicht: 325g
  • Bildstabilisator: Optischer SteadyShot
  • uvm...
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Anhand der Fotos konntest Du Dir (im wahrsten Sinne) sicher schon ein gutes Bild von der Leistung des Sony SEL 18-135mm Objektivs machen.

Was die Aufnahmen aber noch nicht zeigen ist, wie das Handling der Linse ist bzw. wie das Objektiv vor dem Auslösen verhält und wie viel Ausschuss, in Form von falsch fokussierten und sonst irgendwie unbrauchbaren Fotos, ich damit erzeuge.

Nachteile des Sony SEL-18135

Ich fange einfach mal mit den Nachteilen an, weil es davon aus meiner Sicht nicht so viele gibt.

Das Objektiv zählt mit einer maximalen Blendenöffnung von 3,5 bis 5,6 nicht gerade zu den Lichtstärksten. Es ist jetzt zwar nicht unmöglich auch in dunkleren Bereichen / Umgebungen damit Fotos zu machen, da der Bildstabilisator noch Einiges herausholen kann, aber irgendwann werden die Verschlusszeiten mit dem Objektiv (auch bei hohen ISO-Werten) einfach zu lang um noch Bilder aus der freien Hand aufnehmen zu können.

Dann ist es allerdings auch wirklich schon ziemlich dunkel. In einer gut beleuchteten Stadt lassen sich auch bis lange nach Sonnenuntergang noch brauchbare Bilder „schießen“.

Eine maximale Blendenöffnung von f2.8 bis zu einer Brennweite von 35 oder 50mm wäre in manchen Situationen zwar schon irgendwie schön gewesen, dann wäre das SEL-18135 aber natürlich auch deutlich größer und schwerer geworden.

Und gerade bei längeren City- oder Street Photography Touren können sich ein geringes Gewicht und ein großes Objektiv schon mal als Störfaktoren bemerkbar machen. Von daher verzichte ich lieber auf etwas Licht und bin dann unauffälliger unterwegs und länger mobil 😉

Etwas störender sind dagegen die leichten Farbsäume, die in bestimmten Gegenlichtsitationen auftreten können.

Sie fallen zwar nicht sofort auf den ersten Blick auf, aber sobald die „betroffenen“ Fotos auf 100% oder größer angezeigt werden, sind die Ränder dann relativ gut zu erkennen.

Auf den ersten Blick ist der Farbsaum kaum zu erkennen. Wenn Du das Bild aber vergrößerst, erkennst Du einen bläulichen Schimmer um den Herren herum. Um ihn besser sehen zu können, habe ich den Saum bei der Bearbeitung in diesem Fall noch verstärkt, statt ihn weg zu retuschieren.

Mit etwas Geduld und der Magie eines Bildbearbeitungsprogramms, wie z.B. Adobe Photoshop, lassen sich die Säume zwar problemlos „übermalen“, aber das kostet natürlich ein paar Minuten extra in der Bearbeitung.

Bis jetzt gab es zum Glück verhältnismäßig wenige Aufnahmen bei denen mir die Farbsäume aufgefallen sind und noch weniger bei denen ich diese als so störend empfand, dass ich sie wegretuschiert habe. Aber es gibt sie hin und wieder mal.

Und last but not least möchte ich auch nicht unerwähnt lassen, dass es bei der späteren Bearbeitung von RAW Dateien sinnvoll sein kann ein bzw. das korrekte Linsenprofil einzustellen. Ansonsten können z.B. bei Aufnahmen, die mit einer Brennweite von 18mm gemacht wurden, schon deutliche Verzeichnungen und Abschattungen an den Bildrändern entstehen.

Gängige RAW- bzw. Bildbearbeitungsprogramme, wie z.B. Adobe Lightroom, Luminar Neo, Pixelmator Pro, Topaz oder Adobe Camera Raw, bringen solche Profile aber in der Regel mit. Und da die Linse ja auch nicht mehr ganz neu auf dem Markt ist, gehe ich davon aus, dass das Profil auch in anderen Programmen enthalten ist. Bisher hatte ich zumindest noch keine Probleme.

Verglichen mit den vielen Vorteilen, die mir das Sony SEL-18135 bietet, kann ich auf jeden Fall sehr gut mit den genannten Einschränkungen leben.

Womit ich dann auch schon eine super Überleitung zum nächsten Abschnitt gefunden hätte 😉

Vorteile des Sony SEL-18135

Ich setze das Sony SEL-18135 hauptsächlich bei längeren Städte- und Street Photography Touren ein. Und ich freue mich immer wieder darüber wie flexibel ich durch den großen Zoombereich (7,5-fach) dieses Objektivs bin.

Mit 18mm (bzw. 27mm auf Kleinbild umgerechnet) kann ich z.B. auch mal weitwinklerige Aufnahmen von Gassen, Straßenzügen oder der Skyline einer Stadt machen, während sich die Tele-Brennweiten super für Detailshots und Streetfotos eignen.

Trotzdem ist das Objektiv mit einer Größe von 67,2 x 88mm (T x L) und einem Gewicht von 325g sehr kompakt und vor Allem leicht.

Zusammen mit der Kamera schleppt man insgesamt natürlich schon etwas Gewicht mit sich herum und in die Hosentasche passt die Kombi auch nicht sooooo gut, aber verglichen mit anderen Zoom-Objektiven bin ich mit dem Sony SEL-18135 schon relativ minimalistisch unterwegs.

Natürlich möchte ich auch den eingebauten Bildstabilisator (Optical SteadyShot) nicht unerwähnt lassen. Dieser macht nämlich einen echt tollen Job und spielt besonders im Telebereich, aber auch in Situationen mit… na ja, nennen wir es mal „nicht ganz optimalen“ Lichtbedingungen… seine Stärken aus. So vermisse ich auch nur selten mal die fehlende Lichtstärke des Objektivs.

Insgesamt kann die optische Leistung des Objektivs natürlich nicht mit denen einer Festbrennweite mithalten, für den großen Zoombereich sind die Bildqualität und die Schärfe für mich aber auf jeden Fall top.

Und was zu guter Letzt sicherlich auch noch gut zu wissen ist: Das Objektiv kostet weniger als 500€ 😉

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Sony 18-135mm F3.5-5.6 OSS

  • e-Mount APS-C geeignet für Sony a6000, a6400, a6600 usw.
  • Filter-Anschluss: 55mm
  • Brennweite: 18-135mm (KB: 27-202,5mm)
  • Max Blendenöffnung (f): 3,5-5,6
  • Abmessungen: 67,2 x 88 mm
  • Gewicht: 325g
  • Bildstabilisator: Optischer SteadyShot
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Alternativen für das Sony SEL-18135

Obwohl das SEL-18135 aus meiner Sicht schon ein sehr gutes Zoom-Objektiv ist, kann es natürlich sein, dass es vielleicht nicht ganz zu Deinen Anwendungsfällen passt.

Wenn Du beispielsweise einen größeren Zoombereich oder mehr Lichtstärke brauchen solltest, dann stellen vielleicht die folgenden Objektive eine Alternative für das SEL-18135 für Dich dar:

Sony SEL-18135: Mein Fazit

Für nicht ganz 500€ bekommt man mit dem Sony SEL-18135 ein super flexibles Objektiv mit großem 7,5-fachen Zoombereich und einer tollen Bildqualität.

Ich freue mich immer wieder darüber mir das Objektiv damals gekauft zu haben. Gerade auf Reisen bzw. für Street Photography und Citytouren in Städten, die ich noch nicht kenne, greife ich gerne darauf zurück.

Wenn Du also auf der Suche nach einem günstigen und guten Allround-Objektiv bist, kann ich das Sony SEL-18135 auf jeden Fall empfehlen. Ich habe den Kauf bisher nicht bereut und gehe auch sehr stark davon aus, dass sich das in Zukunft nicht ändern wird 😉

Hast Du noch Fragen oder Anmerkungen zu meinem Testbericht? Lass es mich gerne in den Kommentaren oder in einer Mail wissen.

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  • e-Mount APS-C geeignet für Sony a6000, a6400, a6600 usw.
  • Filter-Anschluss: 55mm
  • Brennweite: 18-135mm (KB: 27-202,5mm)
  • Max Blendenöffnung (f): 3,5-5,6
  • Abmessungen: 67,2 x 88 mm
  • Gewicht: 325g
  • Bildstabilisator: Optischer SteadyShot
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Hinweis: Ich habe mir das Objektiv selber gekauft und dieser Testbeitrag enstand aus freien Stücken. Es gab keinen Auftrag, Deal oder ähnliches. Im diesem Beitrag bin ich auf meine persönlichen Erfahrungen mit dem Objektiv eingegangen. Daher spiegelt dieser Test auch meine persönliche Meinung wider. Da aber jeder Mensch auf andere Dinge Wert legt oder andere Ansprüche hat, können Deine Erfahrungen mit dem SEL-18135 natürlich von meinen abweichen.

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Kameras & Objektive

4Kommentare

  • Andreas Walter

    22. Juli 2023

    Hallo Florian, schön Mal etwas über das Sel18135 zu lesen. Jetzt, wo das Tamron 17-70 2.8 draußen ist, fehlt mir dazu ein Vergleich der beiden Objektive. Ich habe das 18135 auch schon zwei Jahre und bin damit recht zufrieden. Ich frage mich halt, ob das Tamron tatsächlich schärfer und besser ist. Hast du beide mal verglichen? Ich habe sonst die gängigen Festbrennweiten von Sigma bzw. Sony, aber man will ja selten alles mit schleppen.
    Viele Grüße Andreas

    • Florian Leyrer

      23. Juli 2023

      Moin Andreas,
      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Das SEL18135 ist echt ein schönes Objektiv. Leider hatte ich bisher noch keine Möglichkeit es mal mit dem 17-70 von Tamron zu vergleichen. Ich höre und lese aber nur Gute darüber.
      Viele Grüße
      Flo

  • Joerg

    11. April 2024

    Hallo Florian,
    danke für den Bericht aus der Praxis. Diese vielen im Internet kursierenden Unboxings oder Datenblattvergleiche bringen einem ja nicht wirklich was. Aus meiner Erfahrung mit diversen A-Mount-Linsen auf APS-C und Vollformat kann ich auch bestätigen, dass für unbekannte Orte die Kombi aus praxisgerechtem Zoombereich mit guter Schärfe, angenehmen Gewicht und beherrschbaren Abbildungsschwächen häufiger auf der Kamera landet als eine verzeichnungsfreie Festbrennweite oder ein lichtstarkes aber schweres Superzoom. Und APS-C mit einer brauchbaren Linse spielt grade auf Reisen seine Stärke aus.

    Noch ein Tipp. Aus den Fotos sind die angesprochenen Abbildungsfehler nicht wirklich erkennbar. Irgendwie wirken die Bilder alle etwas „verbogen“, überschärft, farbfalsch und als ob stürzende Linien nachkorrigiert wurden. Besser wäre in einem solchen Zusammenhang eine unbearbeitete verkleinerte Version zwecks Übersicht, mit jeweils einem 100%-Ausschnitt des eigentlichen Abbildungsfehlers. Krumme Altbauten verschleiern Verzeichnungen. Farbsäume treten immer an filigranen, kontrastreichen Strukturen in den Ecken am stärksten auf. Hilfreich ist auch immer eine direkte Gegenlichtsituation.

    Viele Grüße
    Jörg

    • Florian Leyrer

      17. April 2024

      Moin Jörg,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und natürlich Dein Feedback.

      Als ich die Bilder damals bearbeitet habe, war ich wohl tatsächlich etwas zu sehr in den Schärferegler verliebt. Das habe ich jetzt angepasst. Verbogene Bilder konnte ich soweit keine finden, vielleicht hast Du hier noch ein konkretes Beispiel für mich, bei welchem Foto es Dir besonders aufgefallen ist?

      Zusätzlich findet sich jetzt auch ein Link zu den unbearbeiteten RAW-Dateien im Beitrag.

      Nochmal vielen Dank für Dein Feedback und Deine konstruktive Kritik.

      Viele Grüße
      Flo

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