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Wandern und Fotografieren lassen sich wunderbar kombinieren.

Oh, das könnte fast ein Merksatz, wie z.B. „Bei Mensch und Tier nimm Blende vier“ sein. Ich hoffe den gibts noch nicht und dass er irgendwann mit meinem Namen darunter zitiert wird…

Na ja, anyway 😉 Um das Erschaffen neuer Merksätze oder Zitate soll es in diesem Beitrag ja gar nicht gehen, sondern um meine Wanderung bzw. meinen Fotowalk von Garmisch Partenkirchen aus einmal um den Eibsee herum und mit der Seilbahn auf die Zugspitze rauf.

Und genau auf diesen nehme ich Dich jetzt mit.

Fotowalk: Von Garmisch Partenkirchen aus einmal um den Eibsee herum und mit der Seilbahn auf die Zugspitze rauf

Die Wecker klingelten um 3 Uhr… Nachts! Ich wusste gar nicht, dass man da schon wach sein kann. Von früher kannte ich es eher so zu dieser Zeit NOCH unterwegs zu sein, aber aufstehen…? 😉

Auf dem Campingplatz (um den Eibsee noch möglichst ohne das Getummel der Tagesgäste zu erleben, wollte ich früh los und quartierte mich am Abend vor der Wanderung auf einem Campingplatz in der Nähe von Garmisch ein) herrschte noch absolute Stille. Ich gehörte zu den drei Ersten, die sich aus ihren Zelten schälten und überraschend wach in den Tag starteten.

Ein paar mal Gähnen später saß ich auch schon im Auto und war auf dem Weg nach Garmisch.

Gegen 4:30 Uhr kam ich dort an und wollte eigentlich auch direkt los. Aber es war doch irgendwie ganz schön dunkel, so ganz ohne Taschenlampe bzw. nur mit einem kleinen Fotolicht. Komisch, dass ich bei dieser Uhrzeit gar nicht daran gedacht hatte, dass eventuell etwas mehr Licht sein würde.

Und weil auf ein Gehirn natürlich Verlass ist, fiel diesem genau zur richtigen Zeit wieder ein, dass man im Frühjahr doch Bärenspuren zwischen Garmisch Partenkirchen und dem Eibsee entdeckt hatte. BÄRENSPUREN!

Hallo dunkler und nun noch gruseliger Wanderweg…

Die ersten Meter auf dem Feldweg legte ich noch eher übertrieben hellhörig, um nicht zu sagen: trödelig, zurück und hoffte, dass mir die aufgehende Sonne bald etwas mehr von meiner Umgebung zeigen und ich potenzielle Bären vorzeitig sehen bzw. erkennen würde.

War da gerade ein Knacken im Gebüsch?

Um es schon mal vorweg zu nehmen: Ich habe keine Bären gesehen 😉

So ab ca. 5:30 Uhr konnte ich dann, neben dem schüchternen Lichtkegel meiner „Fotolampe“ auch endlich immer mehr von der Landschaft um mich herum sehen. Wusstest Du, dass Garmisch von Bergen umgeben ist?

Ach ja. Zu diesem Zeitpunkt ging ich noch davon aus, dass die Wanderung zum Eibsee insgesamt ungefähr zweieinhalb Stunden dauern würde. So hatte es mir zumindest die Fußgängernavigation vorgelogen. Dazu aber später mehr.

Endlich fotografieren

Bevor ich überhaupt wusste wie lang mein Fotowalk tatsächlich werden sollte, holte ich erst mal meine neue Sony Alpha 7c  mit dem Viltrox AF 35mm f/1.8  heraus und begann mich warm zu knipsen.

Die ersten Kilometer führten mich an einer Bahnstrecke entlang und vorbei an schönen Bergpanoramen in Richtung Grainau. Dabei nahm ich das ein und das andere Motiv mit 😉

Anfangs schien die Sonne sich noch etwas unschlüssig zu sein, ob sie wirklich schon „aufstehen“ sollte, aber ab etwa 6:20 Uhr schien sie endlich wach und entschlossen zu sein.

Die Lichtstimmung war echt schön. Ich hätte alle paar Schritte stehenbleiben und fotografieren können.

Das obige Foto gehört zu meinen Lieblingsbildern dieses Tages. Das Licht und die Stimmung sind einfach toll. Und nachdem es nun etwas heller war, tauschte ich das Viltrox AF 35mm f/1.8  mal gegen das Sony SEL-2870 28-70mm f/3.5 - 5.6 OSS  um zu sehen, wie sich das Standard Zoom-Objektiv im Feldversuch schlagen würde.

Ein kleiner Umweg…

Irgendwann konnte ich mich dann doch mal etwas vom Fotografieren losreißen und noch ein paar Meter machen, bevor ich auf ein Hindernis stieß. In Grainau war nämlich plötzlich ein Straßenabschnitt gesperrt. Auch für Fußgänger. Und so durfte ich einen „kleinen“ Umweg laufen, der den ursprünglichen Zeitplan meiner Tour sehr deutlich nach oben korrigierte.

I’m walking

Ich weiß nicht mehr genau wie spät es war, aber so langsam signalisierte mein Körper mir den Wunsch nach einem guten Schluck Koffein. Mit anderen Worten: Ich hatte bock auf einen Kaffee!

Leider waren die Bäcker auf meiner Strecke aber alle noch geschlossen. Also ging ich tapfer weiter voran und versuchte mich von dieser heißen, aromatischen Köstlichkeit abzulenken.

Na ja, ich hatte (bis auf Kaffee eben) zum Glück etwas Verpflegung dabei und versorgte das Innere meiner Wanderklamotten mal mit ein paar Kohlenhydraten für den weiteren Weg.

Da das Fußgängernavi den genauen Umweg nicht kannte und weiterhin so tat, als würde es die Baustelle in Grainau nicht geben, schlenderte ich ohne Zeitgefühl weiter in Richtung Eibsee.

Magische Morgenstimmung am Badersee

Mein Umweg führte mich zu einem weiteren Highlight meiner Tour. Dem Badersee.

So sehr ich mich erst auch über die Sperrung geärgert hatte, so sehr freute ich mich nun darüber diesen kleinen See entdeckt zu haben. Der Morgennebel nahm noch ein erfrischendes Bad, während die Enten durch ihren Bereich des Gewässers patrouillierten.

Einfach schön, oder?

Kleiner Fun Fact: Man sieht es auf den Bildern nicht, aber bei den ersten beiden Fotos hatte ich die frühstückenden Gäste des Hotels am Badersee hinter mir sitzen. Wahrscheinlich wollten die Enten genau dort hin um sich ein paar Happen zu ergaunern.

Endlich am Eibsee

Nach fünf, statt der ursprünglich geplanten zweieinhalb Stunden, erreichte ich ENDLICH den Eibsee.

Mittlerweile stand der kleine Uhrzeiger auf der 10! Tja und dementsprechend voll war es auch auf, am und rund um den See. So voll, dass der erste Parkplatz bereits wegen Überfüllung geschlossen war! Dabei wollte ich doch VOR allen andere da sein und bin extra um 3 Uhr aufgestanden!

Uff… aus den ruhigen Eibsee-Aufnahmen im Licht der aufgehenden Sonne wurde also leider nichts.

Ich beschloss aber trotzdem mal eine Runde um den See zu drehen. Vielleicht würden sich ja trotzdem noch ein paar schöne Fotos ergeben.

Puh, ich hatte tatsächlich Glück und fand, trotz der Völle, einige Motive auf denen der See und die Umgebung noch eher ruhig wirkten.

Ich entdeckte sogar eine Dame, die ihr Outfit in der Farbe des Sees gewählt hatte. Die fast perfekte Tarnung 😉

Ab auf die Zugspitze

Nachdem ich den Eibsee umrundet hatte, stand ich an der Seilbahn zur Zugspitze und wartete auf meine Gondel. Mit stolzen 68€ für Hin- und Rückfahrt nicht gerade günstig, aber den Ausblick hoffentlich wert.

Puh… zum Glück war bzw. ist die Aussicht unbezahlbar 😉

Nach etwa zwei Stunden hieß es wieder ab in die Gondel und zurück zum Campingplatz.

Insgesamt legte ich an diesem Tag eine Strecke von fast 25 Kilometern zurück. Eine recht ordentliche Distanz für einen Fotowalk. Dafür aber äußerst ertragreich was die Fotobeute angeht 😉 Schade nur, dass ich so viel länger für den Weg gebraucht habe, als geplant. Ich glaube beim nächsten Mal starte ich einfach direkt am See und „schlendere“ nicht erst noch gemütlich hin.

Was war Dein bisher längster bzw. weitester Fotowalk? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

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