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Eigentlich zogen mich Landschaften fotografisch schon immer mehr an als Städte. Aber nach jenem Abendspaziergang in Saint-Paul-Trois-Châteaux schlug mein Herz plötzlich auch für das Urbane.

In Frankreich ergab sich zwar vorerst leider keine weitere Möglichkeit ein paar Häuserschluchten abzulichten, dafür aber in Spanien bzw. Andalusien – genauer: Antequera. Eine Stadt, die uns mit menschenleeren Gassen empfing, als wäre sie selbst eine Bühne, die still auf den Fotografen wartet.

Auf unserer ersten Tour gaben die Häuserschluchten ihr Schweigen preis, auf der zweiten entdeckte ich die liebevollen Details. Die leeren Straßen flüsterten Geschichten, ohne ein Wort zu sagen – groß genug, um mich einzuladen, sie im Bild zu erkunden.

Antequera: Eine Stadt im Mittagsschlaf

Die Straßen von Antequera
Häuserschlucht in Antequera

Hoppla-Moment: Beim Durchsehen der Bilder fiel mir auf, dass ich versehentlich den Blendenring auf f/16 gedreht hatte. Hätte nicht sein müssen – doch das grelle Licht tat sein Bestes und kaschierte die Tiefenschärfe wie ein aufgeblasener Vorhang.

Antequera im Querformat
Leere Straße in Antequera
Antequera
Orangenbäume in Antequera
Antequera von oben

In der digitalen Dunkelkammer habe ich ein wenig mit „Teal & Orange“ gespielt – ein Look, den ich schon lange ausprobieren wollte. Antequera und ich – offenbar eine perfekte Farb-Partnerschaft.

Antequera im Detail

Sicherheit in Antequera
Schaufenster & Haustüren in Antequera
Altes Kino in Antequera
Ampelmännchen in Antequera
Das kleine Fenster in Antequera
Belüftung

Bei den Details hoben sich Formen heraus wie kleine Schauspieler: Schaufenster, Türen, ein altes Kino, Ampelmännchen – jeder Winkel ein eigener Charakter. Im Kontrast sprachen sie eine Sprache, die tief aus der Stadt kam.

Wie ist das bei Dir, fotografierst Du eher Stadtlandschaften oder Details? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.